Sonderschule Taxham
(Salzburg, Österreich), geladener Wettbewerb, 2009
3. Preis
| Programm: |
Erweiterung Sonderschule |
| Klient: |
Stadt Salzburg Immobilien GmbH |
| Partner: |
Delta Gruppe |
| Visulisierung: |
Michael Lisner / Virtual DynamiX, Wien |
| Größe/Fläche: |
3.800 m² |
Die Erweiterung der Schule erfolgt entlang der nördlichen Grundstücksgrenze. Der Baukörper wird zweigeschossig ausgeführt und der Bestand wird in die neue Struktur eingegliedert. Der bestehende Turnsaaltrakt wird abgebrochen und ein neuer Turnsaal, am südöstlichen Rand der Bebauung, errichtet. Die Situierung des neuen Baukörpers ermöglicht es, auch während der Bauphase, in den abzubrechenden Teilen, weiterhin den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten.
Die öffentliche Erschließung erfolgt über die Dr.Gmelin Straße. Die Parkplätze für das Lehrpersonal bleiben entlang der Peter Pfenninger Straße erhalten. Von diesem Parkplatz aus wird auch die Hauswartwohnung erschlossen. Durch das Vorspringen des Obergeschoßes im Bereich der öffentlichen Zufahrt, ergibt sich eine Witterungsgeschütze Vorplatzsituation. Hier befindet sich auch ein Zugang zum Schularzt, welcher für den Abtransport der Schüler per Notarzt verwendet werden kann. Diese überdachte Zone ist so ausgebildet, daß zwei Fahrzeuge nebeneinander diese benutzen können, und es dadurch zu keinem Konflikt zwischen ruhendem und fließendem Verkehr kommt.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt im Bereich der Fuge zwischen Bestandsgebäude und Erweiterungstrakt. Dieser Bereich wird durch die Trennung zwischen "Alt" und "Neu" klar ablesbar, und gibt der Schule eine definierte Eingangszone. Diese bietet auch die Möglichkeit der Belichtung der internen Räumlichkeiten bis in das Untergeschoß (Schwimmbad).
Die Schule öffnet sich in Richtung Süden hin zu den Außenzonen. Dies ergibt eine neue Orientierung der Schule. Die Räume im Untergeschoß werden in diesem Bereich natürlich belichtet. Durch diese neue Orientierung ergibt sich eine bessere Nutzung und Synergie zwischen Innen- und Außenraum. Durch das Spiel mit der Topographie bilden sich zwei neue Außenzonen welche von den Schülern behindertenorientiert verwendet werden können. Der Außenbereich ermöglicht durch seine Gestaltung verschiedenste Arten der Sinneswahrnehmungen und dient, durch seine Ausformulierung, auch als erweiterter Lehrbereich. Dies erfolgt durch das Einbinden von starken Düfte (Wald, Duftgarten), Farbwechsel, Texturwechsel, Zonierungen, unterschiedlicher Topographie, Rampen, etc.